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Union sieht Sozialversicherung vor dem Aus «Die Sozialversicherung liegt auf der Intensivstation»,
warnt Friedrich Merz. Er und Ex-Gesundheitsminister Seehofer fordern Rot-Grün
zu einer radikalen Kehrtwende auf.
Es handele sich um
die schlimmste derartige Krise seit 40 Jahren, sagten Unions-Fraktionschef
Friedrich Merz und der CSU-Sozialexperte Horst Seehofer am Mittwoch in
Berlin. Die Verantwortung für die Misere trage die rot-grüne
Regierungskoalition. «Die
Sozialversicherung insgesamt liegt auf der Intensivstation», sagte Merz.
Obwohl die Bundesmittel für die Sozialsysteme um zweistellige
Milliardenbeträge aufgestockt worden seien, würden die Sozialbeiträge
nicht wie geplant unter 40 Prozent fallen. Auch eine Senkung der
Arbeitslosenzahl auf 3,5 Millionen sei nicht zu schaffen. Der frühere
Gesundheitsminister Seehofer ging von einem Rekordanstieg der
Krankenversicherungs-Beiträge auf durchschnittlich 14 Prozent noch in
diesem Jahr aus. Schuld daran sei die Rücknahme der letzten
Gesundheitsreform der Regierung von Helmut Kohl. Auch bei der Rentenversicherung würden die
Beiträge mittelfristig über die angestrebte Höchstgrenze von 22 Prozent
hinaus steigen. Dies könne auch die Reform von Arbeitsminister Walter
Riester (SPD) nicht verhindern. Union
erwartet 3,9 Millionen Arbeitslose Für
das kommende Jahr rechnet die Union mit 3,9 Millionen Arbeitslosen, so
vielen wie Ende 1998. Mit Blick auf die ursprünglichen Ziele von
Bundeskanzler Gerhard Schröder sagte Merz: «Die Arbeitsmarktpolitik
steht vor einem Trümmerhaufen.» Nur ein «völliger Neuanfang mit einer
grundlegenden Kehrtwende in der Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik»
könne den Zusammenbruch der Sozialversicherungen verhindern. Merz und
Seeehofer sprachen sich in diesem Zusammenhang für Kombilöhne und
Einstiegshilfen für Arbeitslose aus.
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© 2002 Global Action on Aging
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